Cat's Souls

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    • Cat's Souls

      Hallo alle zusammen. Hier ist eine Geschichte, die ich mir Frei ausdenke. Die erste Zeile bis zur letzten wurde von mir in dem Moment erdacht in dem sie geschrieben wurde.
      Kritisiert nicht die Rechtschreibung meinerseits oder die Kommasetzung. Ich wünsche euch viel Spaß bei dieser Geschichte.
      Kritisiert bitte ebenfalls nicht, dass die Spoiler nicht benannt sind. Ich weiß nicht wie das geht...

      Kapitel 1:
      Spoiler anzeigen


      Unheilbare, offene Wunden


      "Sie wird verrückt! SIE WIRD VERRÜCKT!", schallt es aus der Tür des Büros. Ich sitze auf der winzigen Bank neben der kahlen Tür. Neugierig sehe ich mich um. Alle Wände... sind weiß... Blank und weiß. So weiß, dass es... weh tut. Meine Familie wurde herbestellt, nachdem ich in der Schule plötzlich verrückt geworden wäre. Es... wäre jemand im Krankenhaus gelandet. Ich erinnere mich an... nichts. Der Direktor kommt aus dem Büro. Ich sehe ihn nicht an. Nur auf den grauen, leblosen Teppich. Er packt mich an den Schultern. Noch immer sehe ich ihn nicht an. Aber ich fühle, wie sich etwas unaufhaltsames in mir aufbäumt. Ich lache. Leise. Und ich hebe meine Hand. Die Lichter Flackern und blitzen, dann gehen sie schlagartig aus. Der Direktor krallt sich fester an mich. Ich kann meine Reißzähne fühlen, obwohl ich sie nicht anfasse. Meine Fingernägel, werden zu Krallen. Meine Fußnägel ebenso... Das unaufhaltsame dringt mehr nach Aussen. Mein... Katzenschwanz kommt hervor.... Im inneren schreie ich "Nein", aber nichts hilft. Ich ließ meine Hand sinken.


      Dann hebe ich beide Hände bis zur Brust hoch. Meine Ohren kommen zum Vorschein. Ich... kann es nicht... zurückhalten.
      Ich packe den Direktor an den Schultern, so wie er mich an den Schultern hält. Ich höre ihn stöhnen vor Angst. Noch bevor meine Eltern herausströmen könnten, schloss ich die Tür ab. Ich schnappe den Schlüssel mit meinem Schwanz und drehe ihn, bis es klackt.
      Ein Grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit und meine Fingernägel durchbohren die Kleidung des Direktors.

      Mein Grinsen wird breiter und mein Lachen Irrer. Meine Fingernägel haben sich in das Fleisch des Direktors gebohrt. Ich hebe meinen Kopf und meine Silbernen Haare verdecken mein Gesicht etwas. Durch die einzelnen Lücken sieht man meine Rot leuchtenden Augen. Das Grinsen ebenfalls. Ich öffne mein Maul und hebe es über den weinenden Direktor. Nun bohren sich meine Reißzähne und meine Nägel in Sein Fleisch. Schließlich hält er es nicht mehr aus. Er bricht tot zusammen. Bevor er das Tut, nimmt er ein Taschenmesser und markiert mich mit einem Zeichen im Arm. Das Ritzen tut weh, aber ich ignoriere es. Er ritzt mir ein Kreuzzeichen in den Arm, auf ein Ohr, in meine Wange und auf meinen Schwanz. Ich schreie auf und beiße stärker. Schließlich bricht er zusammen. Ich stehe auf und höre mich Herzlos sagen: "Schmeckt nicht besonders." Ich schrumpfe auf Katzengröße und verwunden renne ich, so schnell ich kann, aus dem Gebäude.



      Zusammenfassung:

      Kapitel 1 - Unheilbare, offene Wunden
      Kapitel 2 - Wald der Einsamkeit
      Kapitel 3 - Der Rudel der Seelen
      Das leben ist unfair und langweilig, aber im Traum geht alles. Schlaf einfach.

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    • In diesem Kapitel habe ich mich entschlossen, Musik einzuspielen. Ich hoffe, dass das in Ordnung ist und sollte dem nicht so sein, soll bitte ein Admin o. ä. die Musik URL und diesen Text löschen.
      Danke. Nun aber viel Spaß mit...


      Kapitel 2:


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      Wald der Einsamkeit

      Musik: youtu.be/yKZUUuumXfQ


      Die Tür des Gebäudes ist offen, sodass ich einfach hindurchgehen kann. Würden mich meine Eltern wiedersehen wollen, wären sie jetzt schon ausgebrochen und hinter mir her. Allerdings ist dem nicht so, denn mich liebt niemand. Und dem wird auch nie so sein. Das was ich bin ist einzigartig. Menschen bezeichnen es als "Krankheit", aber es ist keine. Man bekommt sie nicht durch Infektion und ähnliches. Sie ist einfach da. Diese Krankheit hat auch keinen Namen. Ich bin wohl eine von fünf Menschen der gesamten Welt, die diese Krankheit besitzen. Mit einem mal war sie einfach da. Ohne Einwand. Ohne Lösung ein Heilmittel zu finden.

      Ich presche in den Nächstgelegenen Wald, als ich bemerke, dass meine Eltern wirklich hinter mir her sind. Jedoch nicht aus Liebe. Wohl kaum aus Liebe. Sie wollen ihr Kind nur in einer Situation sehen. Im sterben. Sie hassen mich. Alle hassen mich. Doch das ist mir egal. Lassen sie mich in Ruhe, lasse ich sie in Ruhe.

      Musik

      Jeder hasst mich jetzt. Seit passiert ist, was passieren musste. Ich fühle, dass ich Tränen vergießen möchte, aber es hat keinen Nutzen zu weinen. Nicht jetzt. Nie wird das weinen nutzen haben und nie werde ich es tun. Meine Eltern holen mich ein und brüllen mir entgegen. Ich fürchte mich. Sie haben Netze und alles mögliche in der Hand. Ich weiche zurück. Sie hassen mich. Nicht nur seit ich diese Krankheit habe. Sie haben mich immer gehasst., denke ich mir. Dem wird auch so sein. Ich renne einfach weg.
      Ohne einen Blick zurück. Ich will ihre hässlichen, lügenden Gesichter nie wieder sehen. Ich möchte für immer alleine oder unter Gleichberechtigten sein.
      Spoiler anzeigen
      Nein.. Für immer alleine sein.

      Musik: auf Minute 13:06 schalten

      Ich habe den Wald betreten und fühle mich wie Zuhause. Jedoch wird nichts mein wahres ersetzen können. Das Haus in einer Straße, wie jeder anderen auch. Meine Eltern haben sicher aufgegeben mich fangen zu wollen. Ich bin kein Hauskätzchen. Meine Menschengestalt kommt zum Vorschein. Zumindest habe ich wieder Beine. Mein Katzenschwanz bleibt... Sowie die Ohren.

      Musik: Minute 23:09

      Eine Brise umschließt meine Körperteile und der Regen prasselt in den Wald. Ich sehe mich langsam und vorsichtig um. Es ist keine einzelne Seele zu sehen. Weder kann ich eine sehen, noch eine im gesamten Gebiet fühlen. Die Einsamkeit... , dachte ich mir, muss nicht immer einsam sein...
      Ich streife in den Wald hinein. Nichts ist zu sehen. Meine Hände streifen an der Rinde des Baumes entlang. Das Gefühl des Rauen Stamms ist ein kleiner Trost für vergessen, grausame Zeiten, die ich durchstehe musste.
      Jeder einzelne sieht mich an und rennt weg. Fairness gibt es nicht... Es ist bestätigt. Wenn du etwas bist... etwas was kein Mensch ist... kannst du nicht mehr geliebt werden....
      Ich sehe in den Himmel auf. Eine Lichtung macht den Blick frei auf die Sterne, die mir entgegen leuchten, als wäre nichts passiert. "Ich halte das alles einfach nicht mehr aus...Kann ich nicht einfach die Antwort haben? Warum muss es einen Krieg geben zwischen den Menschen und Kreaturen? Wir taten den Menschen nie weh, doch sie töten uns unbamherzig bis nichts mehr von uns übrig ist...", entfährt es mir. Doch es stört mich nicht. Alles hat seine eigene Meinung und Seele. Hier scheint alles tot zu sein. Menschen sind grausame Wesen... Sie können nicht lieben, was nicht sie selbst sind...

      Ich gehe immer tiefer in den Wald hinein. Nie wieder möchte ich ein Leid sehen, welches mit Menschen in Verbindung gebracht werden kann. Dieser Wald wird mein Gefängnis. Ich laufe so tief hinein, bis mich niemand mehr findet. Bis ich leben finde. Bis ich jemanden finde, der mich versteht.
      Die Tränen werden mehr, aber mein Wille ist stärker. Ich weine nicht. Ich will keine Tränen vergießen aus dem Wille der Menschen. Wenn ich weine, bin ich ein leichtes Opfer.
      Ich möchte keinen Menschen sehen. Nie wieder.


      Entschuldigt die zwei Spoiler. Ich weiß auch nicht, was da los war.
      Das leben ist unfair und langweilig, aber im Traum geht alles. Schlaf einfach.
    • Ich denke, dass ich diesmal gute Musik gefunden habe :D

      Kapitel 3
      Der Rudel der Seelen

      Musik


      Den Weg würde ich nicht mehr zurück finden. Es ist für mich in Ordnung, wenn ich weit weg von Menschen bin. Das ist sogar mein Plan. Es gibt zwar nicht viele meiner Sorte, aber wer weiß? Vielleicht lernen die Herzlosen Menschen dazu und merken, dass es besser ist, das zu werden, für das wir bestraft werden... Ein breites grinsen macht sich in meinem Gesicht breit. Meine scharfen Zähne kommen zum Vorschein. Ich lache so wie vorhin im Büro. Meine Schultern bewegen sich nach oben, während mein Lachen anhält und durch die Wälder schallt, lacht es von der anderen Seite zurück.
      Ein wenig verwundert trete ich dem Lachen entgegen und dieses tritt mir näher. Ich weiß nicht wie ich auf die Gestalt reagieren soll. Ich verwandele mich in meine Katzengestalt. Meine Seele verändert sich und hat nun entsprechende Fähigkeiten wieder.

      Etwas verwundert trete ich dem Wesen weiterhin näher. Auch das andere Wesen kommt näher. Dessen Augen leuchten Rot zwischen den Baumstämmen hindurch. Ich fauche: "Wer ist da?!" Die Gestalt antwortet nicht.

      Musik

      Alles was ich an der Gestalt wahrnehmen kann, ist ihr Aussehen. Die umrisse sind erkennbar. Es ist ebenfalls eine Katze. Der Körperbau scheint einer zu sein.
      Es ist definitiv eine Katze. Und zwar keine gewöhnliche. Sondern die meiner Art. Auch wenn es mich glücklich macht, einen verdammten Menschen zu sehen, der das selbe Leid trägt wie ich, fällt es mir dennoch schwer, ihm zu trauen. Es ist einfach nicht möglich einer unbekannten Person zu trauen.

      Sie tritt aus den Schatten hervor und miaut mich an. Ich zurück.

      Unser Gespräch verläuft ungefähr so:

      Ich: "Miau? (Wer bist du?)"
      Gestalt: "Mraaa. (Das selbe wie du.)"
      Ich: "Miaaa! (Ein Name wäre hilfreich!)
      Gestalt: Mrauz. (Gut, aber erst deinen.)
      Ich: KKCHR! Mra! (WAS? Na gut...)
      Ich: Mia! (Cataly!)
      Gestalt: Miau... Mia (Interessant... Meiner Lautet Hacata.)

      Wir beide verwandeln uns in unsere Menschliche Form. "Du bist also auch einer?", frage ich und die Gestalt nickt.
      Interessant, Interessant..., denke ich mir. "Du musst mitkommen", erklärt Hacata mir.
      "Warum?", frage ich etwas nervös. "Weil sie auf dich warten. Wir müssen uns zusammenschließen um zu überleben. Hier draußen hast du Mädchen nichts zu bieten. Zusammen mit uns allerdings kannst du Menschen fernbleiben und überleben.", erklärt er mir. Ich zögere.

      Plötzlich streckt er mir die Hand entgegen. "Komm mit, Cataly. Bei uns bist du sicher. Sicherer als hier.", bietet er mir weiterhin an.
      "Wir werden dich großziehen. Du bist noch ein Junges. Ein 10 Jahre altes Junges Kind.", erklärt er mir.

      Ich zögere weiter. Woher weiß er mein Gottverdammtes alter?!
      "Komm schon Cataly. Oder willst du dich von einem Mord zum nächsten Schlängeln um irgendwann in einem weißen Raum unter Quarantäne Gestellt zu enden? Willst du nicht doch lieber frei sein?"


      "I-ich...", stocke ich.
      "Ich werde mitkommen.", sage ich ihm entschlossen. Er lächelt und flüstert "Gute Entscheidung", kurz bevor wir durch das Geäst laufen.


      Es ist schwer, allen Ästen auszuweichen, aber es gelingt mir, nicht zurückzufallen.
      Wir kommen an einer Lichtung an. Sie scheint belebt und doch Leer. Voller Seelen und doch tot und ohne jegliches Leben.
      Ich kann meine Art spüren. Sie spüren, wie sie mich beobachten. Wie sie mich und Hacata beobachten.


      "Habt keine Angst. Sie gehört zu uns.", erklärte Hacata der Dunkelheit und die Büsche bewegten sich.
      Das leben ist unfair und langweilig, aber im Traum geht alles. Schlaf einfach.

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